Bild
Zitate zur ethischen Unternehmensführung

 

Daimler AG, Dr. Wolfram Heger, Senior Manager, Automobilbranche Deutschland 

„Der Corporate Social Responsibility-Ansatz von Daimler stellt die verantwortungsbewusste Gestaltung operativer Prozesse in den Vordergrund. Dies bedeutet, sich bewusst zu machen, wo das Unternehmen und seine Produkte die Umwelt und Gesellschaft signifikant beeinflussen. Konkret für Daimler sind dies z.B. Fragen zur umweltgerechten Produktion hochwertiger Fahrzeuge, der faire Umgang mit Mitarbeitern oder auch die Pflege guter nachbarschaftlicher Beziehungen überall dort, wo produziert wird oder Produkte vertrieben werden.“ 

 

Freenet Group, Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender, Telekommunikationsbranche Deutschland 

„Corporate Governance steht für eine Unternehmensführung und -kontrolle im Sinne ethischer Verhaltensweisen, die auf Verantwortungsbewusstsein und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtet ist. Dabei stehen eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, die Achtung aller Aktionärsinteressen, Offenheit und Transparenz der Unternehmenskommunikation im Vordergrund.“

 

Rockwell Automation Inc., Keith Nosbusch, Chief Executive Officer, Automatisierungsbranche USA

„Rockwell Automation ist Teil einer exklusiven Gemeinschaft, die sich für Leistungssteigerungen durch angesehene Geschäftsmethoden stark macht"

 

Mahindra & Mahindra Limited, Anand Mahindra, Vice Chairman & Managing Director, Automobilbranche Indien

„Die Kaufkraft eines Unternehmens bietet ein enormes Potenzial für positive gesellschaftliche Veränderungen. Die Firmen müssen diese Macht gezielt nutzen und ihre Lieferkette zu einem Instrument für inklusives Wachstum machen. In einer sich entwickelnden Wirtschaft wie Indien sind die meisten Menschen im nicht organisierten Sektor beschäftigt, der vielfach die letzte Stufe der Lieferkette bildet. Wenn diese Menschen von den Vorteilen einer guten und sauberen Geschäftspraxis profitieren, würde sich das sehr positiv auf ihre Lebensbedingungen und die Lebensbedingungen der ganzen Nation auswirken.“

 

L’OREAL, Jean-Paul Agon, Chief Executive Officer und Vorsitzender, Konsumgüterbranche Frankreich 

„Wir bekennen uns zum Auf bau dauerhafter, tragfähiger Beziehungen zu Kunden und Lieferanten, die auf gegenseitigem Vertrauen und beiderseitigem Nutzen beruhen. Wir legen bei unserer Geschäftstätigkeit größten Wert auf Integrität: Wir achten die Gesetze der Länder, in denen wir tätig sind, und halten uns an die Praktiken guter Unternehmensführung. Wir berücksichtigen die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die natürliche Umgebung... Wir verpflichten uns zur Achtung der Menschenrechte. Wir wollen der Ausbeutung von Kindern in der Arbeitswelt sowie der Zwangsarbeit ein Ende bereiten.Wir wählen aktiv und bevorzugen solche Geschäftspartner, die unsere Werte und unsere ethische Selbstverpflichtung teilen.“ 

 

NOKIA, Rajeev Sur, Chief Executive Officer, Telekommunikationsbranche Finnland 

„Wir bemühen uns intensiv, Risiken frühzeitig zu erkennen und leben die Werte unseres Unternehmens. Wir arbeiten daran, die Führung des Unternehmens zu verbessern und die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern, und kümmern uns um die Umwelt und die Gesellschaften, in denen wir unsere Geschäfte tätigen. Wir erwarten auch von unseren Lieferanten, dass sie eine ethische Geschäftsstrategie verfolgen, ihre Fortschritte und Leistungen in diesem Bereich nachweisen und ihre eigenen Lieferanten entsprechend schulen und überwachen. Wir wollen dafür sorgen, dass Ethik, Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie Arbeitsnormen keine besonderen Zusatzmerkmale bilden, sondern ein untrennbarer Bestandteil aller unserer Beschaffungsprozesse werden, zu denen die Lieferantenauswahl und die Weiterentwicklung der Lieferantenbeziehungen gehören.“  

 

Reed Elsevier, Erik Engstrom, Chief Executive Officer, Medienbranche Niederlande

„Eine nachhaltige Lieferkette nützt unserem Unternehmen, weil sie Risiken mindert, die mit der Herstellung unserer Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden einhergehen. Außerdem bietet sich so die Möglichkeit, engere Lieferantenbeziehungen aufzubauen, was im langfristigen Interesse des Unternehmens liegt.“

 

Nestlé SA, Peter Brabeck-Letmathe, Vorstandsvorsitzender, Lebensmittelbranche Schweiz

„Wir bei Nestlé sind davon überzeugt, dass wir nur dann langfristig erfolgreich sein werden, wenn es uns gelingt, gleichzeitig Werte für die Gesellschaft und unsere Aktionäre zu schaffen. Wir bezeichnen dies als die Schaffung gemeinsamer Werte. Nach der Analyse unserer Wertschöpfungskette sind wir zu dem Schluss gelangt, dass das größte Potenzial für eine Optimierung der gemeinsamen Werte die Bereiche Wasser, ländliche Entwicklung und Ernährung sind. Wir arbeiten eng mit den 540.000 Bauern zusammen, die uns beliefern, und unterstützen sie bei der Steigerung ihrer Produktivität, damit sie die Armut überwinden. Im Gegenzug profitieren wir von einer höheren Qualität der Endprodukte, die auch dem Verbraucher und damit letztlich unserem Unternehmen zugutekommt. Wir können anderen Unternehmen diese Vorgehensweise nur empfehlen und hoffen, dass dieser neue Leitfaden zur Verbreitung unserer erfolgreichen Praxis beitragen wird.“

 

Telenor AS, Jon Fredrik Baksaas, President & Chief Executive Officer, Telekommunikationsbranche Norwegen 

„Bei Telenor streben wir danach, unternehmerische Verantwortung zu einem festen Bestandteil unserer Geschäftspraxis zu machen. Dabei ist uns bewusst geworden, dass sich unser gesellschaftlicher Einfluss auch auf unsere Lieferanten und Geschäftspartner erstreckt. Bei der Weiterentwicklung unserer Lieferkette im Sinne der unternehmerischen Verantwortung machen wir deshalb bei Telenor keine Abstriche. Wir sorgen nicht nur in allen unseren Konzerngesellschaften für hervorragende Arbeitsbedingungen und ein leistungsfähiges Umweltmanagement, sondern verlangen auch von allen unseren Lieferanten, dass sie die in unserem Verhaltenskodex für Lieferanten niedergelegten Standards erfüllen. Wir sind entschlossen, unsere Ziele durch kontinuierliche Verbesserungen und eine systematische Einbeziehung der Lieferanten zu erreichen.“ 

 

Restaurantes Toks , Federico Bernaldo de Quiros, Chief Executive Officer, Restaurantkette Mexiko 

„Bei Restaurantes Toks haben wir uns nicht nur dazu verpflichtet, Produkte und Leistungen zu liefern, die die Erwartungen unserer Kunden erfüllen oder gar übertreffen, sondern auch dazu, durch die Entwicklung einer nach haltigen Lieferkette etwas Positives für unser Unternehmen, unsere Gesellschaft und unseren Planeten zu leisten. Wer Nachhaltigkeit und Wachstum langfristig sichern will, muss seinen Erfolg teilen.“

 

Quelle: www.globalcompact.de